Das Dodekatheon

Aphrodite:
Als Kronos, Vater von Zeus und jüngster Sohn des Uranos, seinen Vater kastrierte und anschließend tötete, entstand aus dem Meerschaum, der mit Blut und Samen des abgeschnittenen Gliedes vermischt war, Aphrodite.
Aphrodite, eine der ältesten und die schönste Göttin des Olymp, steht für die Liebe, sowohl die geistige, als auch die körperliche. Ihre Schönheit ist so groß, dass jeder, der sie erblickt, ihr verfällt und viele starben schon für sie.
Egal, wie sie sich verkleidet, jede ihrer Manifestationen ist absolut begehrenswert, sowohl für Männer als auch Frauen. Doch das stört die selbstbewusste und verwöhnte Liebesgöttin nicht. Im Gegenteil, es hilft ihr, reiche Gönner zu finden. Die meisten von Aphrodites Nachkommen tendieren zum einen oder anderen mit ihr assoziierten Verhalten. Entweder sind sie sehr liebevoll und gutherzig zu den Menschen in ihrer Umgebung, oder sie verspüren eine bösartige Freude daran, möglichst viele gebrochene Herzen auf ihrem Weg zu hinterlassen.
Assoziierte Attribute: Aussehen, Charisma, Manipulation
Assoziierte Domänen: Arete, Emotion (Lust, Liebe), Wasser
Assoziierte Fertigkeiten: Empathie, Integrität, Kunst, Präsenz, Tiergespür, Verbrechen

Apollon:
Apollon, der Sohn von Zeus und Leto, ist ebenso klug wie schön. Genau wie seine Zwillingsschwester Artemis ist er ein ausgezeichneter Schütze, doch anders als sie, die das wilde Vergnügen der Jagd liebt, ist er sehr rational und geradlinig. Als strahlender Gott der Sonne, der Medizin und der Künste war er schon immer der Liebling der Menschen. Als Schutzherr des Orakels von Delphi ist er außerdem der Gott der Prophezeiung.
Wenn der junge Gott auf der Erde wandelt, tut er dies meist als Spezialist, entweder der Medizin oder der Kunst. Seine Kinder engagieren sich meist in den gleichen Gebieten wie ihr Vater und erben nicht selten auch sein gutes Aussehen.
Assoziierte Attribute: Aussehen, Charisma
Assoziierte Domänen: Arete, Leben, Prophezeiung, Sonne
Assoziierte Fertigkeiten: Athletik, Kunst, Medizin, Schusswaffen, Präsenz, Wissenschaft

Ares:
Ares, neben Hephaistos der einzige Sohn, der der Ehe von Hera und Zeus entstammt, ist der Gott des Krieges. Wenn Ares in einen Krieg eingreift, ist sämtliche Taktik verloren, gestandene Veteranen erzittern vor Furcht und selbst die tapfersten Krieger überlegen sich zwei mal, ob sie den Ruhm suchen sollen, denn Ares steht für Blutdurst, Gemetzel und pure Männlichkeit jenseits jeder Vernunft.
Der Herr der Waffen, des Krieges und der Zerstörung liebt auch heute noch den erbarmungslosen Krieg und so erscheinen seine Manifestationen auf der Erde meist als skrupellose Söldner, als Soldaten oder Milizen. Auch wenn Ares nicht viel von Taktik und Logik im Krieg hält, so akzeptiert er doch meist, dass viele seiner Nachkommen eben diese Mittel im Kampf gegen die Titanen nutzen.
Assoziierte Attribute: Konstitution, Stärke
Assoziierte Domänen: Arete, Emotion (Angst, Zorn), Krieg
Assoziierte Fertigkeiten: Befehligen, Handgemenge, Nahkampfwaffen, Präsenz, Schusswaffen, Wurfwaffen

Artemis:
Die jungfräuliche Göttin der Jagd, des Mondes und des Wildes ist die Tochter von Zeus und Leto und die Zwillingsschwester des Sonnengottes Apollon. Bereits wenige Minuten nach ihrer Geburt half sie ihrer Mutter dabei, ihren Bruder zur Welt zu bringen, und als junges Mädchen erklomm sie ganz allein den Olymp, um ihren Vater persönlich um einige Gefallen zu bitten. Er willigte ein und so wurde die ehrgeizige, junge Göttin, was sie heute ist: für immer Jungfrau, für immer ungebunden und ihrem Bruder ebenbürtig, frei, mit ihren Nymphen durch die Wälder zu streifen.
Auch wenn Artemis selbst keine Kinder mit Sterblichen zeugt, hält sie sich des öfteren auf der Erde auf, um als Schutzherrin der Frauen zu aufzutreten. So spielt sie die Sozialarbeiterin oder die Richterin, die Frauen vor ihren Männern schützt, die sie für sämtliche Leiden verantwortlich macht, die Frauen während Schwangerschaft und Geburt erleiden. Die wenigsten ihrer Nachkommen sind so streng und radikal wie ihre (Adoptiv-) Mutter, doch die meisten von ihnen verspüren den gleichen Freiheitsdrang und den gleichen Ehrgeiz, egal, worauf sie sich spezialisiert haben.
Assoziierte Attribute: Geschicklichkeit, Wahrnehmung
Assoziierte Domänen: Arete, Leben, Mond, Tier (Hirsch, Hund)
Assoziierte Fertigkeiten: Aufmerksamkeit, Empathie, Schusswaffen, Tiergespür, Überleben, Zähigkeit

Athene:
Als Zeus die Prophezeiung erhielt, dass sein mit Metis gezeugter Sohn ihn entmachten würde, verschluckte er die Schwangere. Kurz darauf wurde der Göttervater von so heftigen Kopfschmerzen geplagt, dass er seinen Sohn Hephaistos anwies, ihm den Schädel aufzuspalten, auf dass die Schmerzen verschwänden. Hephaistos tat, wie sein Vater verlangte und aus Zeus‘ Kopf entsprang Athene, ausgewachsen und in voller Montur. Als „Kopfgeborene“ ist Athene die Göttin der Weisheit und Taktik, sowie die Schutzherrin der Wissenschaften und Künste. Obwohl sie meist kühl und überlegt handelt, ist sie doch sehr eitel und nachtragend. Genau wie Artemis weigert Athene sich, sich einem Mann unterzuordnen.
Wenn Athene sich in einer Manifestation auf der Erde aufhält, dann meistens in einer Rolle, in der sie mit ihrer Intelligenz glänzen kann, und möglichst in einer Führungsposition. Die Beziehung zwischen Athene und ihren Nachkommen ist meist eher zweckmäßig, doch das stellt in der Regel kein Problem für die oft sehr praktisch orientierten Adoptivkinder der Kriegsgöttin dar.
Assoziierte Attribute: Intelligenz, Geist
Assoziierte Domänen: Arete, Gerechtigkeit, Krieg, Leben, Tier (Eule)
Assoziierte Fertigkeiten: Bildung, Befehligen, Handwerk, Nahkampfwaffen, Untersuchung, Wissenschaft

Demeter:
Demeter, die mütterliche Göttin der Ernte und der Fruchtbarkeit, ist die Schwester des Zeus und die Mutter der Persephone, zu der sie eine sehr enge Bindung hat. In der Regel großzügig und wohlwollend, hat sie doch billigend in Kauf genommen, durch das Zurückhalten des Sommers sämtliche Lebewesen der Erde verhungern zu lassen, als die Trauer über die Entführung ihrer Tochter zu groß wurde. Laut den Sagen reitet Demeter an Land auf dem ihr heiligen Schwein und zu Meer auf einem Delphin.
Die Mutterrolle spielt Demeter auch, wenn sie sich auf der Erde aufhält. So ist sie eine Sozialarbeiterin, eine Hebamme oder sogar eine großzügige Millionärin.Die meisten ihrer Nachkommen sind ebenso hilfsbereit und großzügig wie ihre Mutter (oder versuchen es zumindest).
Assoziierte Attribute: Charisma
Assoziierte Domänen: Arete, Leben, Fruchtbarkeit, Tier (Schwein, Delphin, Biene)
Assoziierte Fertigkeiten: Bildung, Empathie, Handwerk, Integrität, Medizin, Okkultismus

Dionysos:
Der Gott des Weines und der Ekstase besticht durch seine androgyne Gestalt und sein charismatisches Auftreten. Seine Mutter, die sterbliche Semele, eine der vielen Liebschaften des Zeus, starb durch einen Trick der Hera, noch während sie Dionysos im Leib trug. Weil Zeus Semele so sehr geliebt hatte, nähte er das ungeborene Kind in seinen Schenkel ein und trug es 3 Monate lang selbst aus. So durch einen Gott gezeugt und von einem geboren, war Dionysos von seiner Geburt an göttlich. Der Kult des Herren der wahnsinnigen Meanaden bestand in ekstatischen Orgien und man munkelt, dass noch heute Splittergruppen seiner Anhänger seine Riten feiern.
Auf der Erde lässt sich Dionysos nicht nehmen, seinen Lieblingsaktivitäten nachzugehen :
Trinken und Feiern.
Wo Dionysos ist, ist die Party. Seine Nachkommen lieben den Trubel fast genau so sehr wie ihr Vater. Ob sie nun selbst feiern oder sich feiern lassen, um Dionysos‘ Nachkommen ist es immer laut und hektisch.
Assoziierte Attribute: Charisma, Konstitution
Assoziierte Domänen: Arete, Chaos, Fruchtbarkeit, Mysterium
Assoziierte Fertigkeiten: Empathie, Integrität, Kunst, Okkultismus, Präsenz, Zähigkeit

Hades:
Der grimmige Gott Hades ist der unfreiwillige Herrscher der Unterwelt.Als erstgeborener Sohn von Kronos und Rhea und somit Bruder von Zeus und Poseidon, ist der Herr über die Toten und die Reichtümer der Erde einer der mächtigsten griechischen Götter. Doch auch seine Macht kann ihn nicht darüber hinweg trösten, dass er durch seine Bindung an die Unterwelt kein „echter“ Olympier ist. Ein Versuch, seine Melancholie zu überwinden, bestand darin, seine Nichte Persephone zu entführen und zu seiner Frau zu machen.
Wenn Hades sich heute auf der Erde aufhält, dann nimmt er meistens die Rolle des grimmigen, reichen Mannes, egal in welcher Spielart, an. Hades‘ Nachkommen neigen meist zu einer ähnlichen Melancholie wie ihr Vater und haben so gut wie immer ein eher geschäftliches Verhältnis zu ihrem Erzeuger.
Assoziierte Attribute: Charisma, Manipulation
Assoziierte Domänen: Arete, Dunkelheit, Erde, Tod
Assoziierte Fertigkeiten: Befehligen, Bildung, Heimlichkeit, Okkultismus, Präsenz, Wurfwaffen

Hephaistos:
Obwohl Hephaistos als ein eheliches Kind von Hera und Zeus neben Ares eigentlich ein Liebling seiner Eltern sein sollte, musste er sich seinen Platz auf dem Olymp hart erarbeiten. Weil er bei seiner Geburt klein und hässlich war und schrie, warf sein angewiderter Vater ihn vom Sitz der Götter aus ins Meer. Ob er nun von Geburt an verkrüppelt war oder ob der Sturz ihn so stark verletzte, Hephaistos ist bis zum heutigen Tag kaum oder gar nicht in der Lage zu gehen. Nachdem er von Tethis bis zum Mannesalter erzogen worden war, schaffte der gerissene Schmiedegott es durch eine List, seinen rechtmäßigen Platz auf dem Olymp zu erhalten. Fast sämtliche Konstrukte, die von den Göttern genutzt werden, stammen von Hephaistos, darunter die Blitze des Zeus und der Wagen des Helios.
Der geschickte Vulkangott sucht sich heutzutage gern auf der Erde die Anerkennung, die er durch seine Familie und seine Frau trotz seiner Fähigkeiten nicht erhält. Er ist ein Professor, ein Ingenieur oder ein Architekt, oft umstritten aber immer ein absoluter Profi. Seine Nachkommen spezialisieren sich meist entweder auf ein theoretisches oder ein praktisches Fachgebiet, sind aber, wie ihr Vater, fast immer Profis.
Assoziierte Attribute: Intelligenz, Konstitution, Stärke
Assoziierte Domänen: Arete, Erde, Feuer, Industrie
Assoziierte Fertigkeiten: Handwerk, Kunst, Lenken, Nahkampfwaffen, Untersuchung, Wissenschaft

Hera:
Nachdem ihr Bruder Zeus sie erst Jahrzehnte lang umworben und sich dann durch Mitleid in ihr Bett getrickst hatte, heiratete Hera um ihrer Ehre willen ihren hartnäckigen Verehrer. Doch bereits kurz nach der Hochzeit vergnügte Zeus sich wieder mit allem, was ihm über den Weg lief und so ist es nicht verwunderlich, dass Hera zornig und verbittert ist. Es ist Brauch, dass Hera sich ein mal im Jahr mit ihrem Mann trifft, um ihrer ehelichen Pflicht nachzukommen und danach durch ein rituelles Bad ihre Jungfräulichkeit wieder herstellt. Obwohl sie sich nicht traut, persönlich und direkt gegen ihren untreuen Mann vorzugehen, versteht Hera sich sehr gut darauf, ihre Rache an den verschiedenen Liebschaften mit List und Tücke durchzubringen.
Unter Menschen stellt sich die Göttin der Ehe gern als starke Frau dar. Sie ist die Chefin einer internationalen Forschungseinrichtung oder auch Mitglied im Aufsichtsrat eines Krankenhauses. Hera verspürt keinerlei Liebe für die Nachkommen, die sie adoptiert. Sie sucht sich talentierte Nachkommen aus, die gefälligst ihren Job zu machen haben. Die guten werden behalten, die schwachen werden aussortiert.
Assoziierte Attribute: Charisma, Manipulation
Assoziierte Domänen: Arete, Leben, Magie, Tier (Pfau)
Assoziierte Fertigkeiten: Athletik, Aufmerksamkeit, Heimlichkeit, Okkultismus, Überleben, Verbrechen

Hermes:
Der unbestrittene Trickser des Pantheons ist wohl Hermes, der Gott der Reisenden, der Händler und der Diebe. Als flinkfüßiger Bote der Götter hört und sieht Hermes viel, manchmal mehr, als gut für ihn und alle anderen ist. Der Sohn von Zeus und der Pleiadin Maia ist ein fast genau so begabter Musiker wie sein Bruder Apollon, dessen Vieh zu stehlen, der erste Streich des frisch geborenen Götterboten war.
Egal, in welcher Rolle der Trickser auf der Erde unterwegs ist, er ist immer auf dem Sprung und ein charismatischer Gesprächspartner. Die meisten Leute merken erst hinterher, dass ihnen der charmante Reisende etwas verkauft hat, das sie gar nicht wollten. Hermes‘ Nachkommen sind meistens genauso geschickt und clever wie ihr Vater. Sie verstehen sich darauf, jede Chance zu nutzen, die sie kriegen. So stammen Ideen wie z.B. Versicherungen speziell für Götterkinder von Hermesnachkommen.
Assoziierte Attribute: Geist, Geschicklichkeit, Intelligenz
Assoziierte Domänen: Arete, Himmel, Illusion, Magie, Psychopomp
Assoziierte Fertigkeiten: Athletik, Aufmerksamkeit, Heimlichkeit, Okkultismus, Überleben, Verbrechen

Hestia:
Hestia ist die jungfräuliche, griechische Göttin des Opferfeuers und des Herdes. Anders als ihre Schwester Hera, schaffte Hestia es, ihre Jungfräulichkeit zu bewahren, indem sie bei Zeus schwor, dass sie für immer unberührt bleiben wolle. Zeus erhörte sie und setzte sie aufgrund ihrer Tugend für immer an einen Ehrenplatz „inmitten des Hauses“, also an den Familienherd. Lange Zeit bestand ein Kult um Hestia, dessen Anhänger meist Frauen waren, die entweder nicht zu verheiraten waren, oder von sich aus die Keuschheit wählten.
Hestia ist eine ruhige, wohlwollende Person, die, wenn sie sich einmal auf der Erde aufhält, was selten geschieht, eher aus dem Hintergrund heraus hilft. Genau wie ihre Mutter sind Hestias Nachkommen eher unauffällig und ruhig und begnügen sich meist mit unterstützenden Nebenrollen.
Assoziierte Attribute: Charisma, Konstitution
Assoziierte Domänen: Arete, Feuer, Emotion (Lust), Tier (Esel)
Assoziierte Fertigkeiten: Bildung, Empathie, Handwerk, Integrität, Okkultismus, Präsenz

Persephone:
Die schöne junge Persephone, die Tochter von Demeter und deren Bruder Zeus, war wie ihre Mutter eine Göttin des Überflusses und der Fruchtbarkeit. Wo sie war, erblühten alle Blumen und die Vögel sangen. Hades, der sich in seinem düsteren Reich nach etwas so schönem wie Persephone sehnte, schloss mit seinem Bruder Zeus einen Handel und entführte seine Nichte. Demeter war so betrübt über das Verschwinden ihrer Tochter, dass sie die Erde verdorren ließ und in Kauf nahm, dass alles Leben starb. Als sie erfuhr, dass ihr geliebtes Kind bei Hades war, zwang sie Zeus, Persephone freizugeben. Doch Persephone hatte in der Unterwelt 6 Granatapfelkerne gegessen und Zeus versuchte es sowohl Hades als auch Demeter recht zu machen, indem er beschloss, dass Persephone je ein halbes Jahr bei ihrem Mann und dann ein halbes Jahr bei ihrer Mutter zu bleiben habe. So wurde aus der liebreizenden Blumengöttin die melancholische Herrin der Unterwelt.
Da Persephone nur im Frühling und Sommer die Unterwelt verlassen darf, versucht sie sich, wenn sie auf der Erde wandelt, mit möglichst schönen und angenehmen Dingen. Als Gärtnerin, Malerin oder Sängerin, immer unabhängig von anderen und fernab jeden Leides, genießt sie das Leben. Ihre Kinder tendieren oft entweder zum Hedonismus oder zur Wohltätigkeit und haben, wie ihre Mutter, einen Hang zu extremen Gefühlen.
Assoziierte Attribute: Aussehen, Geschicklichkeit, Geist
Assoziierte Domänen: Tod, Fruchtbarkeit, Leben, Psychopomp
Assoziierte Fertigkeiten: Bildung, Empathie, Heimlichkeit, Okkultismus, Politik, Präsenz

Poseidon:
Der zweite Sohn von Kronos und Rhea hat beim Spiel um die Aufteilung der Herrschaftsgebiete mit seinen Brüdern Zeus und Hades das Meer gewonnen. Zufrieden mit seiner Rolle als Herrscher der Ozeane, nutzte der eher entspannte -zumindest entspannter als seine beiden Brüder – Gott seine Zeit, die prächtige Stadt Atlantis von seinen Nachkommen erbauen zu lassen. Sollte man es jedoch schaffen, den Meeresgott wütend zu machen, ist seine Rache grausam und meist tödlich.
Auf Erden nutzt Poseidon seine Zeit gerne damit, bei Pferderennen zu wetten, sich geistig weiterzubilden oder einfach nur entspannt zu fischen.Seine Nachkommen sind generell genauso entspannt wie ihr Vater und haben einen Hang zum Wasser hin. Und genauso wie ihr Vater neigen sie, sollte man es tatsächlich schaffen, sie wirklich wütend zu machen, zu cholerischen Zornausbrüchen.
Assoziierte Attribute: Charisma, Manipulation
Assoziierte Domänen: Arete, Himmel, Prophezeiung, Tier (Pferd), Wasser
Assoziierte Fertigkeiten: Integrität, Lenken, Nahkampfwaffen, Tiergespür, Wurfwaffen, Zähigkeit

Zeus:
Der jüngste der Kinder von Kronos und Rhea und Bezwinger seines Vaters ist als Erzeuger der meisten jüngeren Götter der – bisher – unbestrittene Herrscher des Dodekatheons. Obwohl er verheiratet ist, ist und bleibt Zeus ein notorischer Frauen(- und Knaben- und Männer- und Jungfrauen- und Nymphen- und…)held. Durch die Schicksale seines Vaters und seines Großvaters entwickelte Zeus ein immenses Misstrauen gegen seine eigenen Nachkommen und so bewachte er jeden, der seinen Lenden entsprang, mit einem ans Paranoide grenzenden Argwohn.
Auch in menschlicher Gestalt geht Zeus seinem Machttrieb ungehemmt nach und genießt dabei natürlich immer den Anblick schöner Körper. Als Chef einer internationalen Firma mit der heißesten Sekretärin, als Nachtclubbesitzer oder als Trainer des olympischen Frauenschwimmerteams. Seine Nachkommen sind, genau wie er, oftmals körperlich und/oder geistig herausragend und haben durchaus das Zeug zu Helden. Aber wie ihr Vater sind die meisten seiner Nachkommen auch Opportunisten oder Liebhaber von allem, das schön und angenehm ist und so haben die Geschichten über Zeus‘ Nachkommen oft einen unangenehmen Beigeschmack.
Assoziierte Attribute: Aussehen, Charisma, Manipulation, Stärke
Assoziierte Domänen: Arete, Himmel, Tier(Stier)
Assoziierte Fertigkeiten: Aufmerksamkeit, Befehligen, Integrität, Präsenz, Politik, Wurfwaffen

Das Dodekatheon

Scion- Ein epischer Quest Schicksal